Geschichte des Vereins

Der Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb wurde am 17.12.1954 als gemeinnütziger und unabhängiger Verein nach dem Vorbild der Wettbewerbszentrale in Deutschland gegründet. Kommerzialrat Oskar Christof wurde dabei zum ersten Obmann des Schutzverbandes gewählt.

Der Wirtschaftsredakteur Dr. Wilhelm Döhne wurde aufgrund seiner einschlägigen Erfahrungen zum ersten Geschäftsführer bestellt. Er sah seine Tätigkeit im Dienste eines lauteren Geschäftsverkehrs ohne Ansehen der Person. Mit seinem Engagement trug Dr. Döhne wesentlich zum steigenden Ansehen des Schutzverbandes bei. Im April 1955 brachte er die erste Ausgabe der Mitgliederzeitschrift >>Recht und Wettbewerb<< heraus.

Am 8.3. 1982 übernahm - nach altersbedingtem Ausscheiden von Dr. Wilhelm Döhne - Dietrich Steiner die Geschäftsführung. Neben Recht und Wettbewerb führte er auch die >>Wettbewerbsfibel<< weiter. In seine Zeit fällt auch das Wettbewerbsderegulierungsgesetz. Aufgrund erfolgreicher Interventionstätigkeit des Schutzverbandes konnte er schließlich die Mitgliederanzahl auf über 400 Fachgruppen der Wirtschaftskammern Österreichs und deren Unternehmer steigern.

Bei Pensionsantritt von Dietrich Steiner wurde Mag. Hannes Seidelberger mit 1.3.1999 zum Geschäftsführer bestellt. Er zeichnet unter anderem für das Projekt >>Schutzverband 2000<< verantwortlich, das vor allem eine weitere Modernisierung des Schutzverbandes vorsieht. Dies beinhaltet die Umgestaltung von Recht und Wettbewerb ebenso wie eine weiterentwickelte Corporate Identity und den Internet-Auftritt des Schutzverbandes.

Im Jahr 2004 hat der Schutzverband anlässlich seines 50jährigen Bestehen eine Podiumsdiskussion zum Thema "Quo vadis Lauterkeitsrecht?" organisiert. Weiters hat er zu diesem Jubiläum die Publikation "Aktuelle Fragen des Lauterkeitsrechts" mit Beiträgen von zwanzig UWG-Praktikern im Manz-Verlag herausgegeben. Schließlich zählt er nun schon über 600 Mitglieder.

Impressum | Suche | Newsletter | © Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb (2012)