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50 Jahre Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb

20.10.2004

Der Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb wurde 1954 in einer Zeit beinahe schrankenlosen Wettbewerbs gegründet, in der ein Bedarf an einer Überwachung insbesondere der auftretenden Rabattwerbung gesehen wurde. Seither hat er sich durch seine Tätigkeit Anerkennung verschaffen können und ist zu einer Institution geworden. Und obwohl sich die Rechtsgrundlagen seit damals weiterentwickelt haben, sind in Zeiten des verschärften Wettbewerbs seine Aktivitäten als Hüter des fairen Wettbewerbs mehr als je zuvor gefordert. Dies zeigt auch die Tatsache, dass er seinen bisherigen Mitgliederhöchststand vorzuweisen hat.

Neben dieser Interventionstätigkeit ist dem Schutzverband aber immer eine möglichst breite Information über das Lauterkeitsrecht wichtig gewesen. So ist von Anfang an die Mitgliederzeitschrift „Recht und Wettbewerb“ aufgelegt worden, welche als Sonderausgabe anlässlich 50 Jahre Schutzverband mittlerweile als Nummer 163 erschienen ist. Auch die immer umfangreichere Publikation „Wettbewerbsfibel“ wurde 2003 mit nunmehr 200 Seiten schon in ihrer zehnten Auflage herausgegeben.

Schließlich stellt die frei zugängliche Website www.schutzverband.at, welche seit Anfang 2001 online ist, die umfassendste Sammlung im Internet zu lauterkeitsrechtlichen Themen in Österreich dar. So hat dieser Internetauftritt auch 2003 den Justitia-Award als beste juristische Website in der Kategorie allgemeine Wirtschaft erhalten.

Bei all diesen Aktivitäten ist immer die Sache im Vordergrund gestanden. Daher wird auch zum 50-jährigen Bestehen des Schutzverbandes das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) als die Grundlage seiner Tätigkeit behandelt. So sind Beiträge von 20 anerkannten Experten dieses Rechtsgebietes zusammengetragen worden, welche in Buchform mit dem Titel „Aktuelle Fragen des Lauterkeitsrechts“ im Manz-Verlag erschienen sind.

Präsentiert wurde diese Festschrift im Rahmen der Podiumsdiskussion „Quo vadis Lauterkeitsrecht“ in der Wirtschaftskammer Österreich am 19.10.2004, bei der Dr. Frauke Henning-Bodewig vom Max-Planck-Institut München, Hon.-Prof. Hofrätin Dr. Irmgard Griß vom OGH, Rechtsanwältin Dr. Marcella Prunbauer-Glaser M.C.J., Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schuhmacher von der Universität Salzburg und Rechtsanwalt Mag. Dr. Lothar Wiltschek am Podium vertreten waren.

Der Schutzverband möchte auch in den nächsten Jahren nicht nur im Sinne seiner Mitglieder und der gesamten Unternehmerschaft, sondern auch im allgemeinen Interesse weiterhin sachgerecht, mit Augenmaß aber konsequent für einen fairen Wettbewerb sorgen und über das Lauterkeitsrecht umfassend informieren.

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