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Quo vadis Lauterkeitsrecht?

12.11.2004

Der Schutzverband veranstaltete anlässlich seines 50jährigen Bestehens eine frei zugängliche Podiumsdiskussion zum Thema "Quo vadis Lauterkeitsrecht?" in der Wirtschaftskammer Österreich. Dabei wurde zunächst die Festschrift "Aktuelle Fragen des Lauterkeitsrechtes" präsentiert, welche Beiträge von 20 Praktikern aus diesem Bereich enthält und im Manz-Verlag erschienen ist.

Dann wurde von Frau Dr. Frauke Henning-Bodewig vom Max-Planck-Institut München die deutsche UWG-Reform vorgestellt, an welcher sie selber federführend mitgearbeitet hat. Anschließend diskutierten am Podium Hofrätin Irmgard Griß vom OGH, Professor Wolfgang Schuhmacher von der Universität Salzburg und die Rechtsanwälte Marcella Prunbauer-Glaser und Lothar Wiltschek über Stand und Zukunft des österreichischen Lauterkeitsrechts.

Dabei wurde insbesondere die vom Wettbewerbsfähigkeitsrat der Europäischen Union verabschiedete Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken und deren zukünftige Umsetzung in Österreich lebhaft besprochen. Als weiteres Thema wurde der Rechtsbruch als eine der wichtigsten Fallgruppen des § 1 UWG behandelt und unter anderem die Frage der vertretbaren Rechtsauffassung erörtert.

Fragen der rund 120 Teilnehmer aus allen Bereichen wie Gerichten, Ministerien, Universitäten, Kammern und anderen Vereinigungen sowie weiteren Praktikern rundeten diese interessante Veranstaltung ab. Eine ausführliche Zusammenfassung der Podiumsdiskussion finden Sie in der aktuelle Ausgabe von Recht und Wettbewerb, welche unter dem Menüpunkt News und dann Recht und Wettbewerb abrufbar ist.

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